Doch lieber Sachwerte?!

Präsentation per Video

EZB denkt über negative Zinsen nach

EZB-Chef Mario Draghi betonte in der aktuellen Pressekonferenz, dass auch ein negativer Einlagenzins kein Tabu ist. Die Notenbank sei "unvoreingenommen, den Einlagenzins auch unter die derzeitige Marke von null Prozent zu senken",sagte Draghi wörtlich. Der Rat der Notenbanker hatte zuvor die Senkung des Leitzinses um 25 Punkte auf 0,5% beschlossen. Im Falle eines negativen Zinssatzes müssten Banken der EZB eine Gebühr zahlen, falls sie weiterhin Guthaben bei der EZB parken wollen. Dies soll das Kapital in die Wirtschaft lenken. Durch den heutigen Zinsschritt erhöht sich der negative Realzins vieler Sparer. Manche sprechen sogar von einer Zwangsabgabe, denn der negative Realzins der Sparer kommt volkswirtschaftlich einer Schuldentilgung für den Staat gleich.

Haftung bei Bankeninsolvenz bereits geregelt

Im Rahmen der Regierungserklärung (18.04.2013) zur Zypernhilfe sagte der Bundesfinanzminister Schäuble: „Ich will noch einmal unterstreichen und wiederholen – das gilt nämlich auch für den weiteren Weg in Richtung Bankenunion in der Europäischen Union –: Es muss im Falle von Schieflagen von Banken eine klare Haftungsreihenfolge geben, zuerst die Eigentümer, dann die nachrangigen Fremdkapitalgeber, dann die Anleger (…) Für Deutschland ist dies übrigens nicht neu. Das ist im deutschen Restrukturierungsgesetz enthalten. Auch für Europa ist das nicht neu; denn es ist Inhalt der Restrukturierungsrichtlinie, die die Kommission vor einem Jahr vorgelegt hat und die sich jetzt im europäischen Rechtsetzungsprozess befindet.“ Ist es nicht gut zu wissen, dass die entschädigungslose(!) Enteignung der Anleger und der Gläubiger (z.B. große Versicherungen, die das Geld ihrer Lebensversicherungs- und Rentenversicherungskunden anlegen) bereits gesetzlich geregelt ist?

Kollektive Enteignung

Zu Wenige wissen (WiWo 10.01.2013), dass „seit Januar 2013 enthalten nämlich alle neu ausgegebenen europäischen Anleihen, deren Laufzeit die zwölf Monate überschreitet, eine sogenannte "Umschuldungsklausel", etwas weniger poetisch könnte man auch von einer Enteignungsklauselsprechen. Die Collective Action Clause (CAC), auf die sich die Euroländer vor gut einem Jahr geeinigt haben, soll es überschuldeten Staaten möglich machen, die Rückzahlung an die Gläubiger zu verhindern. (…) Die CAC besagt, dass die Vertragsbedingungen einer Anleihe neu bestimmt werden können, wenn 75 Prozent der Anleihebesitzer dem zustimmen. Das heißt, sie können sowohl die ursprünglich festgelegte Laufzeit, als auch Nennwert oder Verzinsung des Papieres verändern.“

Einlagensicherungsfonds verkleinert

Eine deutsche Bank versendete zur Jahreswende Informationen über geänderte AGB´s: „Anpassung der Sicherungsgrenze des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, dem die Bank angehört. Das Statut des Einlagensicherungsfonds wurde angepasst, um den Fonds für zukünftige Herausforderungen besser aufzustellen: Die Sicherungsgrenze wird beginnend zum 01. Januar 2015 in drei Schritten über einen Zeitraum von 10 Jahren abgesenkt.“ Also, die Haftung des Einlagensicherungsfonds wird gesenkt, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein!

Doch lieber Sachwerte?!

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EZB denkt über negative Zinsen nach

EZB-Chef Mario Draghi betonte in der aktuellen Pressekonferenz, dass auch ein negativer Einlagenzins kein Tabu ist. Die Notenbank sei "unvoreingenommen, den Einlagenzins auch unter die derzeitige Marke von null Prozent zu senken",sagte Draghi wörtlich. Der Rat der Notenbanker hatte zuvor die Senkung des Leitzinses um 25 Punkte auf 0,5% beschlossen. Im Falle eines negativen Zinssatzes müssten Banken der EZB eine Gebühr zahlen, falls sie weiterhin Guthaben bei der EZB parken wollen. Dies soll das Kapital in die Wirtschaft lenken. Durch den heutigen Zinsschritt erhöht sich der negative Realzins vieler Sparer. Manche sprechen sogar von einer Zwangsabgabe, denn der negative Realzins der Sparer kommt volkswirtschaftlich einer Schuldentilgung für den Staat gleich.

Haftung bei Bankeninsolvenz bereits geregelt

Im Rahmen der Regierungserklärung (18.04.2013) zur Zypernhilfe sagte der Bundesfinanzminister Schäuble: „Ich will noch einmal unterstreichen und wiederholen – das gilt nämlich auch für den weiteren Weg in Richtung Bankenunion in der Europäischen Union –: Es muss im Falle von Schieflagen von Banken eine klare Haftungsreihenfolge geben, zuerst die Eigentümer, dann die nachrangigen Fremdkapitalgeber, dann die Anleger (…) Für Deutschland ist dies übrigens nicht neu. Das ist im deutschen Restrukturierungsgesetz enthalten. Auch für Europa ist das nicht neu; denn es ist Inhalt der Restrukturierungsrichtlinie, die die Kommission vor einem Jahr vorgelegt hat und die sich jetzt im europäischen Rechtsetzungsprozess befindet.“ Ist es nicht gut zu wissen, dass die entschädigungslose(!) Enteignung der Anleger und der Gläubiger (z.B. große Versicherungen, die das Geld ihrer Lebensversicherungs- und Rentenversicherungskunden anlegen) bereits gesetzlich geregelt ist?

Kollektive Enteignung

Zu Wenige wissen (WiWo 10.01.2013), dass „seit Januar 2013 enthalten nämlich alle neu ausgegebenen europäischen Anleihen, deren Laufzeit die zwölf Monate überschreitet, eine sogenannte "Umschuldungsklausel", etwas weniger poetisch könnte man auch von einer Enteignungsklauselsprechen. Die Collective Action Clause (CAC), auf die sich die Euroländer vor gut einem Jahr geeinigt haben, soll es überschuldeten Staaten möglich machen, die Rückzahlung an die Gläubiger zu verhindern. (…) Die CAC besagt, dass die Vertragsbedingungen einer Anleihe neu bestimmt werden können, wenn 75 Prozent der Anleihebesitzer dem zustimmen. Das heißt, sie können sowohl die ursprünglich festgelegte Laufzeit, als auch Nennwert oder Verzinsung des Papieres verändern.“

Einlagensicherungsfonds verkleinert

Eine deutsche Bank versendete zur Jahreswende Informationen über geänderte AGB´s: „Anpassung der Sicherungsgrenze des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, dem die Bank angehört. Das Statut des Einlagensicherungsfonds wurde angepasst, um den Fonds für zukünftige Herausforderungen besser aufzustellen: Die Sicherungsgrenze wird beginnend zum 01. Januar 2015 in drei Schritten über einen Zeitraum von 10 Jahren abgesenkt.“ Also, die Haftung des Einlagensicherungsfonds wird gesenkt, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein!