Neue Gesetze: Was ändert sich 2018?

Sozialversicherungsdaten 2018

Steuern 2018

Welche gesetzlichen Veränderungen bringt das Jahr 2018?

Zu allen folgenden Punkten finden Sie umfangreiche Erläuterungen auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW https://www.verbraucherzentrale.nrw/sites/default/files/2017-12/Presse%C3%BCbersicht%20%C3%84nderungen%202018%20gesamt_2.pdf

Einkommen und Abgaben

  • Rentenversicherung: Beitrag sinkt voraussichtlich von 18,7 auf  18,6 Prozent
  • Die Renten werden 2018 voraussichtlich um etwa 3 Prozent steigen - im Osten wieder ein bisschen mehr als im Westen
  • Der Rentenwert Ost wird schrittweise an den im Westen geltenden angepasst.
  • Alle Jahre wieder: Von mehr Einkommen sind Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung zu zahlen. Gesetzliche Krankenversicherung: Zusatzbeitrag wird auf 1,0 Prozent gesenkt
  • Zuzahlung bei Rezepten: Höhere Freibeträge deckeln individuelle Belastungsgrenze
  • Das Kindergeld steigt. Kindergeld kann nur noch für sechs Monate rückwirkend beantragt werden.
  • Tarifverträge, die unter dem Mindestlohn liegen, sind nicht mehr erlaubt.
  • Bei Hartz IV heißt es: mehr Geld.
  • Arbeitslosengeld: Vorschuss-Auszahlung im Super- oder Drogeriemarkt
  • Erwerbsminderungsrente: höhere Leistungen nur für Neurentner.
  • Unterhalt: Getrennt lebende Väter und Mütter müssen ihren Kindern mehr zahlen – allerdings nicht alle.

 

Energie

  • Heizen mit erneuerbaren Energien: erst Antrag, dann Zuschuss.
  • Lüftungsanlagen müssen sparsamer und leiser werden.
  • Mehr alte Heizungen bekommen ein Effizienzlabel.
  • Dunstabzugshauben gibt’s nur noch mit Effizienzlabel von A++ bis E.
  • Heizöltanks müssen gegen Hochwasser gesichert werden.
  • Energieausweise: Aus für zehn Jahre alte Dokumente.
  • Netzentgelte: Regional unterschiedliche Entwicklung

 

Ernährung, Gesundheit und Pflege

  • Ab April: EU verordnet weniger Acrylamid in Brot, Keksen, Pommes und Chips
  • Spielzeug für Kinder soll weniger Schadstoffe enthalten.
  • Pflegekassen: Entscheidung innerhalb von 25 Tagen.
  • Neben dem Pflegegeld 2015 und 2016 zusätzlich zustehendes Geld für Betreuung und Entlastung kann noch bis Ende 2018 ausgegeben werden.
  • Ab 1. August 2018 müssen Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen über mindestens 80 Prozent Einzelzimmer verfügen.
  • Mehr Vorsorge beim Zahnarzt für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen

 

Geld und Versicherungen

  • Riester-Sparer belohnt Vater Staat mit höherer Grundzulage: Ein Plus von 21 Euro steht da zu Buche. Wird eine Riester-Rente als einmalige Abfindung gezahlt, kann der Sparer künftig den Zeitpunkt wählen.
  • Mittels Betriebsrente fürs Alter vorzusorgen, soll attraktiver werden. Stichwort: Tarifpartnermodell. Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung: Beiträge werden künftig spitz abgerechnet.
  • Ab Ende 2018: Innerhalb der Eurozone binnen Sekunden Geld von einem zum anderen Konto überweisen.
  • Zahlungsdienste: Verbesserungen für Bankkunden
  • Investmentfonds: Neue Regeln zur Besteuerung
  • 500-Euro-Schein wird abgeschafft 
  • Versicherungen: Mehr Transparenz und Informationen für Kunden

 

Internet und TV

  • Wer beim Urlaub im Ausland kostenpflichtige Streamingdienste nutzen möchte, kann sich freuen: Im Frühjahr werden die Ländersperren (Geoblocking) aufgehoben.
  • In weiteren Regionen wird auf DVB-T2 umgestellt.
  • Rundfunkbeitrag in WGs: Durch Meldedatenabgleich können Nachforderungen drohen.
  • Ping-Anrufe: Ansage gegen Abzocke

 

Recht

  • Verbraucherbauvertrag: Verbesserter Schutz für Bauherren
  • Mängel an eingebauten Waren: Verkäufer muss künftig für Aus- und Einbaukosten geradestehen.
  • Datenschutzgrundverordnung: mehr Recht auf Information
  • Mutterschutz auch für Schülerinnen und Studentinnen. Sonntagsarbeit für Schwangere wird auf Wunsch möglich.
  • Illegale Waffen und Munition: Countdown für straffreie Rückgabe.
  • Bundesteilhabegesetz: Zweite Stufe bringt behinderten Menschen mehr Leistungen.

 

Reise und Mobilität

  • Pauschalreiserecht: Urlauber nicht nur auf der Sonnenseite
  • Fluggastdaten: Ohne Anlass werden Informationen gerastert und fünf Jahre lang gespeichert.
  • Winterreifen: Bei neuen Pneus wird das „Alpine“-Symbol Pflicht.
  • Sein Auto bei winterlicher Witterung ohne Bereifung für Eis und Schnee zu verleihen, kann für den Halter teuer werden.
  • Abgaswerte misst der TÜV künftig am Endrohr.
  • eCall: automatisches Notrufsystem in Neuwagen Pflicht.
  • Führerscheine der Klassen C1/C1E sind nur noch fünf Jahre gültig – und zwar rückwirkend ab 19. Januar 2013.
  • Touristen-Steuer: Mallorca verdoppelt Tagessatz
  • Airbnb: Bettensteuer in einzelnen Städten fortan im Direkteinzug

 

Steuern

  • Steuersätze: Die Einkommensgrenzen steigen. Der Grund- und Kinderfreibetrag erhöhen sich.
  • Neues Abgas-Prüfverfahren beschert höhere Kfz-Steuer für viele Neuwagen.
  • Steuererklärung: Längere Fristen, weniger Belege.
  • Arbeitnehmer können steuerlich mehr absetzen.
  • Die sogenannten Sachbezugswerte ‒ maßgeblich fürs Finanzamt, wenn Arbeitgeber Verpflegung spendieren ‒ werden angepasst.

 

Zu allen obigen Punkten finden Sie umfangreiche Erläuterungen auf der Seite der Verbraucherzentrale NRW https://www.verbraucherzentrale.nrw/sites/default/files/2017-12/Presse%C3%BCbersicht%20%C3%84nderungen%202018%20gesamt_2.pdf